
HISTORIE DER SPITT`L GOISCHD`R
In Ehingen lebte einst ein seltsamer Mensch. Sein Gesicht war entstellt,
Arme und Beine waren größer als sein Körper.
Die Leute fürchteten sich vor ihm und verschrien ihn als Kinderhasser. In ihrer Angst verjagten sie die
seltsame Gestalt und er verschwand spurlos.
Jahre später, man glaubte sich von der Gestalt schon lange befreit, fing es in der Ehinger Spitalkirche
und auf der Spitalbrücke zu spuken an.
Es wurde erzählt, dass der Geist mit den großen Armen und Beinen „mit ungeheurer Hand“ nach den
Kindern griff. Er schlich nachts mit einer roten Laterne auf der Wehrmauer auf und ab und versetzte
die Bewohner der Stadt abermals in Angst und Schrecken.
So lebte der Spitt´l Goischd von Ehingen.
|